Hashimoto-Erkrankung

In der medizinischen Fachsprache spricht man bei einer Schilddrüsenentzündung von einer "Thyreoiditis". Es gibt verschiedene Formen der Schilddrüsenentzündung: akute und chronisch verlaufende.

Entzündungen der Schilddrüse

Die akuten und subakuten Entzündungsformen heilen in der Regel entweder von selbst oder mit Hilfe von Medikamenten aus. Die akute Entzündung der Schilddrüse wird meist durch Viren oder Bakterien hervorgerufen. Sie kommt selten vor. Auch eine Bestrahlung der Halsregion wegen eines Tumors kann zu einer akuten Schilddrüsenentzündung führen.

Die sogenannte subakute Schilddrüsenentzündung tritt meist einige Wochen oder Monate nach einer Viruserkrankung (häufig einem Infekt der oberen Luftwege) auf. Diese Entzündung, auch Thyreoiditis de Quervain genannt, ist schmerzhaft und wird meist von einer Schwellung der Schilddrüse begleitet, außerdem klagen die Patienten häufig über Allgemeinsymptome wie Fieber und Abgeschlagenheit.

Die Symptome können mit antientzündlichen Medikamenten behandelt werden, besser ist eine kurzfristige Therapie mit Kortisonpräparaten. Diese beseitigen innerhalb weniger Stunden die Schmerzen sowie die Allgemeinsymptome und können die Destruktion der Schilddrüse verhindern. Die häufigste Ursache für eine chronische Schilddrüsenentzündung ist die Hashimoto-Thyreoiditis.

Die Hashimoto-Thyreoiditis

Die Hashimoto-Thyreoiditis ist eine chronisch verlaufende Schilddrüsenentzündung, die meist zu einer Unterfunktion der Schilddrüse führt. Die Betroffenen haben eine familiäre Veranlagung, sodass sich in der Familie meist weitere Fälle finden.

Die Erkrankung wurde nach dem japanischen Pathologen und Chirurgen Hakaru Hashimoto (1881–1934) benannt, der sie als Erster beschrieb. Interessanterweise erschien seine Arbeit im Jahr 1912 zuerst auf Deutsch, da er einige Jahre in Berlin und Göttingen gearbeitet hat, bevor er, bedingt durch den Ausbruch des Ersten Weltkriegs, wieder nach Japan zurückkehrte.

Die Ursachen der Hashimoto-Thyreoiditis

Man nennt die Hashimoto-Thyreoiditis auch chronisch lymphozytäre oder autoimmune Thyreoiditis, weil ihr eine Autoimmunerkrankung zugrunde liegt. Die genauen Faktoren, die zum Ausbruch einer Hashimoto-Thyreoiditis führen können, kennt man noch nicht vollständig. Stress, schwere Virusinfektionen oder Umweltfaktoren (z. B. hohe Zufuhr von Jodid durch Kontrastmittel) können das Immunsystem bei genetisch veranlagten Menschen stimulieren, sodass eine Entzündungsreaktion ausgelöst wird. Dabei zerstören körpereigene Abwehrzellen und spezielle Antikörper die Follikelzellen in der Schilddrüse und führen im Laufe der Zeit zu einer Vernarbung der Schilddrüse.
Hauptbetroffene sind Frauen zwischen 20 und 60 Jahren. Sie erkranken insgesamt etwa 8- bis 10-mal häufiger als Männer.

Die Hashimoto-Thyreoiditis – der Verlauf

Die Hashimoto-Thyreoiditis kann sehr unterschiedlich verlaufen. Zu Beginn der Erkrankung dominieren manchmal kurzzeitig die Symptome einer Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose), weil durch den Untergang der Schilddrüsenzellen vermehrt Schilddrüsenhormone freigesetzt werden. Im weiteren Verlauf entwickelt sich eine Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose), weil die Schilddrüse vernarbt und weniger funktionsfähig ist. Prinzipiell lassen sich zwei Formen unterscheiden:

  • die klassische Hashimoto-Thyreoiditis mit Struma (vergrößerter Schilddrüse),
  • die atrophische Form, bei der es zu einer Schrumpfung der Schilddrüse kommt.

Die Hashimoto-Thyreoiditis verläuft oft schleichend. Das Allgemeinbefinden wird normalerweise zunächst nicht beeinträchtigt. Die Erkrankung wird daher meist erst erkannt, wenn ein Großteil der Schilddrüsenzellen untergegangen ist und sich die Symptome der daraus resultierenden Schilddrüsenunterfunktion bemerkbar machen. Aufgrund der anfänglich schwach ausgeprägten und sehr unterschiedlichen Symptome kann es Jahre dauern, bis die richtige Diagnose gestellt wird. Wenn es zu einer Unterfunktion gekommen ist, besteht die Therapie in der Einnahme von Schilddrüsenhormonen. Nach der richtigen Einstellung mit Schilddrüsenhormonen können die meisten Patienten ein beschwerdefreies Leben führen. Neben der Hashimoto-Thyreoiditis gibt es noch eine weitere Autoimmunerkrankung, welche die Schilddrüse betreffen kann: die sogenannte Basedow’sche Erkrankung.

Welche Symptome treten auf?

Hashimoto-Thyreoiditis und Schilddrüsenüberfunktion
Wie schon erwähnt, beginnt die Hashimoto-Thyreoiditis bei einigen Patienten mit Symptomen einer Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose). Durch den Entzündungsprozess gelangen vermehrt Schilddrüsenhormone aus den Zellen in den Blutkreislauf und es resultiert eine Überfunktion. Dann können sich folgende Beschwerden zeigen:

  • Wärmeunverträglichkeit und warme, feuchte Haut
  • Haarausfall
  • Gewichtsabnahme bei gesteigertem Appetit
  • Nervosität, Schlafstörungen
  • Unruhe, Zittern
  • Häufiger Stuhlgang und Durchfall
  • Herzklopfen, evtl. Bluthochdruck
  • Zyklusstörungen, Potenzstörungen

Falls solche Symptome zu Anfang der Hashimoto-Thyreoiditis bestehen, verlaufen sie meist in einer milden Form und werden nicht mit der Krankheit in Verbindung gebracht. Bei einem Großteil der Patienten bleibt diese Phase aber ganz aus.

Hashimoto-Thyreoiditis und Schilddrüsenunterfunktion

Die Hashimoto-Thyreoiditis ist die häufigste Ursache für eine Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose). Durch die Entzündung und Zerstörung der Schilddrüsenzellen kommt es zu einer langsam einsetzenden, sich immer ausgeprägter entwickelnden Schilddrüsenunterfunktion.
Folgende Symptome machen sich bemerkbar:

  • Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Konzentrationsstörungen
  • Trockene, kühle Haut, blass und gelblich
  • Aufgedunsenes Gesicht, Hände und Füße
  • Struppiges Haar, Haarausfall, brüchige Nägel
  • Heisere Stimme, langsame Sprechweise
  • Verdickung der Zunge
  • Vergrößerte Schilddrüse
  • Gewichtszunahme
  • Langsame Reflexe
  • Kälteintoleranz, Frieren
  • Depression
  • Erhöhtes Schlafbedürfnis
  • Verstopfung
  • Zyklusstörungen
  • Muskelsteife und Muskelschmerzen

Hashimoto-Thyreoiditis und Geschlechtshormone

Die Schilddrüse hat auch einen Einfluss auf die Fruchtbarkeit. So besteht ein enger Zusammenhang zwischen der Steuerung der Schilddrüsen- und der weiblichen Geschlechtshormone.
Beide Regelkreise werden von denselben Bereichen des Gehirns gesteuert, nämlich von einem Teil des Zwischenhirns (Hypothalamus) und der Hirnanhangdrüse (Hypophyse).
Störungen des Schilddrüsenhormonhaushalts können sich somit auch auf den weiblichen Hormonhaushalt auswirken. Folgende Beschwerden bzw. Störungen kann man beobachten:

  • Zyklusstörungen (verlängerte oder verkürzte Zyklen), verstärkte Blutungen, Zwischenblutungen oder Ausbleiben der Blutung
  • unerfüllter Kinderwunsch
  • Erhöhte Fehl- und Frühgeburtsrate
  • Kindliche Missbildungen

Bei Verdacht auf eine solche Störung sollten Sie Ihren Frauenarzt aufsuchen.

Mit der Normalisierung der Schilddrüsenfunktion reguliert sich normalerweise auch der weibliche Hormonhaushalt und mit ihm der Zyklus, sodass eine normale Fruchtbarkeit wiederhergestellt ist. Unabhängig von einem bestehenden Kinderwunsch sollten Sie jedoch in jedem Fall sicherstellen, dass Ihr Hormonhaushalt – sowohl der Schilddrüsen- als auch der Geschlechtshormone – wieder ins Gleichgewicht kommt.

Weitere Autoimmunerkrankungen

Die Hashimoto-Thyreoiditis ist eine Folge des aus der Balance geratenen Immunsystems, das sich gegen körpereigene Organe richtet. Bei Patienten mit einer Autoimmunerkrankung können parallel auch andere Autoimmunerkrankungen vorliegen bzw. auftreten, z. B.:

  • Viitiligo (sog. Weißfleckenkrankheit) Atrophische Gastritis mit Vitamin-B12-Mangel
  • Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
  • Morbus Addison (eine Erkrankung, die mit einer Fehlfunktion der Nebenniere einhergeht)
  • Alopecia areata (kreisrunder Haarausfall)
  • Rheumatische Beschwerden
  • Zöliakie/Sprue

Das bedeutet, dass man bei allen Autoimmunerkrankungen ebenfalls an die Autoimmunthyreoiditis denken muss und umgekehrt. Auch alle Allergien kommen häufiger bei Autoimmunerkrankungen vor und umgekehrt; bei Allergikern ist die Hashimoto-Thyreoiditis häufiger.

Wie wird die Diagnose gestellt?

In der Eingangsuntersuchung erstellt der Arzt zunächst einen klinischen Befund und nimmt Ihre Krankengeschichte auf. Er dokumentiert Ihre aktuellen Beschwerden, informiert sich nach anderen Erkrankungen und Medikamenten. Außerdem ist wichtig, ob in Ihrer Familie bereits Schilddrüsenerkrankungen vorgekommen sind.

Mit einer Ultraschalluntersuchung (Sonographie) stellt der Arzt die genaue Größe der Schilddrüse fest. Auch verändertes Gewebe kann er erkennen. Insbesondere eine echoarme Schilddrüse oder echoarme (im Ultraschall dunkle) Bereiche sind typisch und wegweisend für die Diagnose einer Hashimoto-Thyreoiditis.

Die Blutuntersuchung gibt Aufschluss über die Menge der Schilddrüsenhormone sowie wichtiger Botenstoffe im Blut. Im Fall der Unterfunktion bei der Hashimoto-Thyreoiditis kommt es im Verlauf der Erkrankung zu einer Verminderung der beiden Schilddrüsenhormone Trijodthyronin (T3) und Tetrajodthyronin (T4). Diese Hormone sind teilweise an Trägerstoffe gebunden, teilweise werden sie auch in freier Form im Blut transportiert (= fT3 und fT4). Der Arzt misst in der Regel die Menge der freien Hormone. Die Werte für das Hormon TSH (Thyreoidea-stimulierendes Hormon) sind aufgrund des Rückkopplungsmechanismus entsprechend erhöht: Die oben erwähnte Verminderung der Schilddrüsenhormone tritt meist erst in der Folge auf. Bevor es zu einer Hypothyreose kommt, lassen sich häufig schon spezielle Antikörper nachweisen. Im Fall der Hashimoto-Thyreoiditis liegen bei 90 % der Patienten sogenannte TPO-Antikörper vor. Diese Antikörper richten sich gegen ein bestimmtes Enzym der Schilddrüse, die Schilddrüsenperoxidase (abgekürzt TPO). TPO-Antikörper sind identisch mit der früher verwandten Abkürzung MAK (mikrosomale Antikörper). Bei etwa 50 % der Patienten liegen ebenfalls stark erhöhte Werte für die sogenannten Tg-Antikörper vor, die sich gegen ein von der Schilddrüse hergestelltes Protein richten, das Thyreoglobulin (abgekürzt Tg). Die Blutuntersuchung allein reicht oft für die Diagnose nicht aus, weil die Werte für die Antikörper sehr stark schwanken können. Für die Diagnose wegweisend ist neben dem Nachweis der genannten Antikörper die auffällige Echoarmut im Schilddrüsensonogramm.

Wie wird behandelt?

In manchen Fällen beginnt die Hashimoto-Thyreoiditis mit einer Überfunktion (Hyperthyreose). Zum Teil wird dann eine Therapie mit Schilddrüsenblockern zur Normalisierung der Stoffwechsellage durchgeführt. Engmaschige Blutkontrollen sind nötig, da die Überfunktion meist nur vorübergehend besteht. Wenn im Rahmen einer Hashimoto-Thyreoiditis später ein Hormonmangel (Hypothyreose) eingetreten ist, gilt es, diesen auszugleichen.

Die fehlende Menge an Schilddrüsenhormonen muss dann in Form von Tabletten eingenommen werden. Der Arzt bestimmt die richtige Dosis, abhängig von Ihren Symptomen und Untersuchungsergebnissen sowie Ihrem Alter und Gewicht. Die Therapie muss meist für den Rest des Lebens beibehalten werden und darf nicht unterbrochen werden, da sich sonst schnell wieder ein Hormonmangel einstellt. Bei einer regelmäßigen Einnahme der Schilddrüsenhormone können die meisten Patienten mit Hashimoto-Thyreoiditis beschwerdefrei leben. Bei der täglichen Einnahme des Schilddrüsenhormons in der richtigen Dosierung sind keine Nebenwirkungen zu befürchten, denn die Tabletten gleichen nur den natürlichen Mangel in Ihrem Körper aus. Es wird normalerweise mit der Gabe geringer Mengen von Schilddrüsenhormonen begonnen, um die Dosis dann langsam zu steigern. Es ist wichtig, den Hormonspiegel lebenslang regelmäßig zu kontrollieren – zu Beginn der Therapie alle 4 bis 6 Wochen, nach erfolgreicher Einstellung 1- bis 2-mal im Jahr. Eine Behandlung mit Schilddrüsenhormonen muss auch während der Schwangerschaft oder Stillzeit weitergeführt und gegebenenfalls angepasst werden.

Eine Operation der Schilddrüse wird bei der Hashimoto-Thyreoiditis nur selten vorgenommen. Nur bei Verdacht auf eine bösartige Erkrankung, bei einem sehr störenden Schilddrüsenwachstum oder bei schweren Krankheitsverläufen wird die Schilddrüse operativ teilweise oder ganz entfernt.

Schilddrüsenhormone regen den Kreislauf an und erhöhen den Blutzuckerspiegel. Deshalb sollten Sie zu Beginn der Hormonbehandlung den Blutzuckerspiegel häufiger kontrollieren.

Auch hochdosierte Calcium- und Eisenpräparate und magensäurebindende Medikamente können bei gleichzeitiger Einnahme mit Schilddrüsenhormonen zu einer Wirkungsabschwächung des Präparates führen. Bitte nehmen Sie Ihre Calcium- und Eisenpräparate sowie magensäurebindende Medikamente zeitversetzt ein (mind. 2 Stunden Abstand). Ähnliches gilt für Mittel zur Senkung hoher Blutfette oder erhöhter Kaliumkonzentrationen im Blut. Hier sollte der Einnahmeabstand 4 – 5 Stunden betragen.

Wenn Sie Medikamente einnehmen, welche die Magensäure blockieren wie Protonenpumpenhemmer (z. B. Omeprazol), oder aber eine atrophische Gastritis vorliegt, muss die Dosierung von Schilddrüsenhormonen erhöht werden. Auch bei einer Infektion durch Helicobacter pylori ist die Aufnahme vermindert (z. T. sind Dosissteigerungen über 20 % bis 30 % nötig).

Bei Einnahme östrogenhaltiger Medikamente kann der Bedarf an Schilddrüsenhormonen steigen. Auch in der Schwangerschaft muss die Schilddrüsenhormoneinnahme erhöht werden.

Schilddrüsenhormone müssen nüchtern eingenommen werden, da die Magensäure notwendig ist für die Aufnahme.
Es gibt noch weitere Medikamente, die die Wirkung der Schilddrüsenhormone beeinflussen können. Lesen Sie in jedem Fall die Gebrauchsinformation Ihres verordneten Schilddrüsenpräparates durch.

Hashimoto-Thyreoiditis und Ernährung

Schilddrüsenhormone regen den Stoffwechsel an und bewirken eher eine Gewichtsabnahme. Andererseits können sie auch den Appetit steigern. Bei normaler Nahrungsaufnahme dürfte das Körpergewicht stabil bleiben. Um eine ausreichende Versorgung mit Jodid zu gewährleisten, wird im Allgemeinen eine ausgewogene, jodreiche Ernährung empfohlen. Auch Patienten mit Hashimoto-Thyreoiditis können Jodsalz verwenden und Fisch essen. Die Erkrankung kann durch die in der Nahrung enthaltene Menge an Jod nicht beeinflusst werden.

Von Jodtabletten oder Kombinationspräparaten von Jod und Schilddrüsenhormonen ist jedoch abzuraten, da die Jodidaufnahme der entzündeten Schilddrüse blockiert ist und möglicherweise Jodid in hohen Dosen (mehr als 500 μg) zu einer verstärkten Entzündung führen kann.

Eine Ausnahme hiervon bilden Schwangere und stillende Frauen. Sie haben einen erhöhten Jodbedarf, da sie auch das Kind mit Jod versorgen müssen. Ein Jodmangel kann beim ungeborenen Kind und beim Säugling schwerwiegende Entwicklungsstörungen verursachen. Wie andere Frauen in der Schwangerschaft sollten Patientinnen mit Hashimoto-Thyreoiditis regelmäßig Seefisch essen, viel Milch trinken und jodiertes Speisesalz verwenden. Um eine ausreichende Jodversorgung zu gewährleisten, kann zudem die tägliche Einnahme von Jodidtabletten notwendig sein. Wenn keine Beschwerden oder Anzeichen für eine Entzündung vorliegen, sollten täglich 100 μg Jod eingenommen werden. Ein neuer möglicher Therapieansatz ist eine Einnahme von Selen. Selen ist wie Jodid ein essenzielles Spurenelement. Selen schützt die Schilddrüsenzellen vor Sauerstoffradikalen, die ständig in der Schilddrüse gebildet werden, und verbessert die Funktionsfähigkeit des Immunsystems. Selen vermag offensichtlich den chronischen Entzündungsprozess in der Schilddrüse einzudämmen.

Zur Zeit wird Selen nur in Ausnahmefällen zur der Hashimoto-Entzündung empfohlen.

Quelle: Sanofi-Aventis Deutschland GmbH; Merck Pharma GmbH